Schenken macht große Freude und ein liebevoll verpacktes Geschenk erhöht die Freude um ein Vielfaches. Aus diesem Grund geben wir uns also nicht nur bei der Herstellung unserer Schmuckstücke und Lederaccessoires, sondern auch bei der Auswahl der Papiere und Schachteln für unsere Geschenkverpackungen die größte Mühe. 

 

Umso mehr freuen wir uns, dass wir vor einigen Jahren Kontakt zu unserem Lieferanten, einem Familienbetrieb in Niedersachsen, aufnehmen konnten der unsere Ansprüche auf Wertschätzung, Umweltbewusstsein, fairen Handel und Individualität teilt. 

 

Die Papiere werden fast ausschließlich aus der Rinde des in den Bergen wachsenden Seidelbaststrauches gefertigt. Strauchäste werden hierfür „geschält“ – sie sterben dadurch nicht ab, sondern bilden die Rinde innerhalb der nächsten Jahre wieder nach. Die Rinde wird geschlagen/ weich gekocht, zerkleinert. Dann wird der Pulp in einen in Wasser getauchten Schöpfrahmen gegeben, gleichmäßig verteilt, und der Rahmen wird mit dem Bogen aus dem Wasser gezogen: „handgeschöpft“. 

 

Handgeschöpftes Papier hat in Nepal eine jahrhundertealte Tradition. Es wurde für Dokumente, Gebetsbücher und wertvolle Schriften genutzt.

 

Die Entwürfe werden im Sinne dieses alten Wissens und überlieferter Fertigkeiten mit traditionellen Verfahren wie Siebdruck und Wachsbatik realisiert. Bei der Fertigung wird auf die nachhaltige Verwertung und Behandlung des Grundmaterials Seidelbast ebenso geachtet wie auf faire Arbeitsbedingungen.